Donnerstag, 29. Oktober 2009

Ein regnerischer Tag



(gefunden auf:
http://www.movie-paradies.de)


... es geht doch nichts über "Mit"Gefühl!

Dienstag, 29. September 2009

Love is a magic breath


Liebe ist ein magischer Atemzug. Genau diesen Gedanken hatte ich vor wenigen Minuten. Ich dachte an Amy Winehouse und ihren Song "Love is a Losing Game". Aber für mich bedeutet Liebe kein "verlorenes Spiel", oder "Verlustgeschäft". Ich kann nicht verlieren - auch nicht mit dem Hintergrundwissen, dass nicht alle Träume wahr werden. Und gerade da finde ich für mich das Geschenk... sehe, empfinde es als solches. Liebe ist etwas wunderbar einzigartiges. Sie lässt uns sein und werden, wie wir es uns selbst in unseren tiefsten Träumen niemals vorstellen könnten. Es ist so wunderbar in der Nähe eines geliebten Menschen zu sein. Seine Stimme zu hören, seinen Geruch wahrzunehmen und vielleicht auch seine Berührungen auf der eigenen Haut zu spüren, sei es durch eine Umarmung, einen begrüßenden Händedruck oder einem Kuss.

Und Liebe ist mehr. Sie beschränkt sich nicht nur auf das Miteinander zweier Menschen, sondern auch auf jeden einzelnen Atemzug, den wir in unserem irdischen Dasein von uns geben können. Wir können Liebe atmen. Wir können es, wenn wir eine Sekunde in unserem täglichen Dasein innehalten und uns dem Augenblick ergeben. Dieser Augenblick kann die Betrachtung eines Sonnenauf-, oder Sonnenunterganges sein. Dieser Augenblick kann die Berührung eines Baumes... seiner Rinde beinhalten. Dieser Augenblick kann einfach nur hervorgerufen werden durch den Wind.

Love is a magic breath!

Mittwoch, 9. September 2009

Von der Art und Weise


Von der Art und Weise, wie wir mit anderen Menschen umgehen, hängt es manchmal ab, wie rasch wir uns entwickeln und wie rasch unsere Lebensfragen beantwortet werden. Da es jedoch unmöglich ist, sich mit allen Menschen, die einem begegnen ausführlich zu unterhalten, kommt es darauf an, sich für die richtigen Leute Zeit zu nehmen. Ein Anzeichen hierfür könnte das spontane Gefühl der Vertrautheit sein, obwohl man weiß, dass man diesem Menschen noch nie zuvor begegnet ist.

Montag, 7. September 2009

Donnerstag, 3. September 2009

Desiderata



Desiderata

Geh deinen Weg ohne Eile und Hast,
und suche den Frieden in Dir selbst zu finden
und wenn es Dir möglich ist, versuche den Anderen zu verstehen,
sag ihm die Wahrheit ruhig und besonnen,
und höre ihm zu.
Auch wenn er gleichgültig und unwissend ist,
denn auch er hat seine Sorgen,
egal ob er noch jung und aggressiv, oder ob er schon alt und müde ist.

Wenn Du dich mit all den anderen vergleichst,
wirst du feststellen, Du lebst unter Menschen, die
entweder größer oder kleiner,
besser oder schlechter sind als Du selbst!

Sei stolz auf deinen Erfolg und denke auch an deine Karriere
Aber bleibe bescheiden,
Denn das Schicksal kann sich jederzeit wenden.
Sei vorsichtig in deinen Geschäften
denn die Welt ist voller List und Tücke.
Aber lass dich trotz allem nicht von deinem Weg ablenken.

Viele Leute reden von hohen Idealen
und überall wird Heldenmut angepriesen.
Bleibe Du Selber und heuchle nicht mit Gefühl;
Steh der Liebe nicht zynisch gegenüber,
denn sie ist das einzige was wahr und unvergänglich ist.

Sei dankbar über jedes Jahr, das Du erleben darfst
Auch wenn mit jedem Tag ein Stück Deiner Jugend entschwindet,
bereite dich auf den Augenblick vor,
in dem etwas unvorhergesehenes in dein Leben tritt.
Aber zerstöre dich selbst nicht aus Angst vor der Einsamkeit.
Sei immer so, dass Du vor Dir selbst bestehen kannst.

Du hast ein Recht auf der Welt zu sein,
genau wie die Blume, die blüht
und wie ein Stern in der Nacht.
Doch auf dieser Welt lebst Du nicht allein.
Hast du schon irgendwann mal darüber nachgedacht?

Darum schließe Frieden mit Gott,
wo immer er Dir auch begegnet.
Ganz gleich, was das Leben dir auch an Schwierigkeiten auferlegt.
Lass nicht durch Lug und Trug deine Ideale zerbrechen.
Die Welt ist immer noch schön.
Versuche auf ihr zu Leben und glücklich zu werden!

Songtext: Friedrich Schütter
Bild: Manuela

http://www.youtube.com/watch?v=V_La-uDBbO4

Mittwoch, 26. August 2009

Lebensweisheit in dem Gleichnis - Der Frosch und der Skorpion


Ein Skorpion trifft am Ufer eines Flusses einen Frosch.
"Lieber Frosch, nimmst du mich auf deinem Rücken mit ans andere Ufer?", fragt der Skorpion.

"Ich bin doch nicht lebensmüde. Wenn wir auf dem Wasser sind,
dann stichst du mich und dann sterbe ich", antwortet der Frosch.

"Nein, wenn ich dich steche, dann gehe ich doch auch unter und sterbe", sagte der Skorpion.

"Das leuchtet mir ein. Steig auf meinen Rücken", sagt der Frosch.

Kaum sind sie ein paar Meter geschwommen,
verspürt der Frosch einen stechenden Schmerz.

"Verdammt, jetzt hast du mich ja doch gestochen.
Jetzt sterben wir beide", sagt der Frosch.

"Ich weiss. Tut mir leid, aber ich bin ein Skorpion, und Skorpione stechen nun mal", antwortet der Skorpion.

[Quelle: http://www.palverlag.de
Bild: steelman24.com]

Montag, 17. August 2009

Nun habe ich mir vor wenigen Tagen die x-te Fassung von Kahlil Gibran's "Der Prophet" gekauft und war hoch erfreut über dieses vermeintliche "Schnäppchen". Doch Pustekuchen!!!!... denn dadurch, dass dieses kleine Büchlein eingeschweißt war, entging mir beim Kauf die Tatsache, dass es sich um eine sogenannte "Neuauflage" handelte. Diese Neuauflage ist in einem zeitgenössischen Deutsch geschrieben und noch während ich beim Lesen gedanklich die gerade lesenden Sätze beenden wollte, fiel mir auf, dass ich gar nicht mehr verstand, was durch die Überarbeitung zum Ausdruck gebracht werden sollte.

Original:

Vom Schmerz

Und eine Frau sagte: Sprich uns vom Schmerz.

Und er antwortete:

Euer Schmerz ist das Zerbrechen der Schale, die euer Verstehen umschließt.

Wie der Kern der Frucht zerbrechen muss, damit sein Herz die Sonne erblicken kann, so müsst auch ihr den Schmerz erleben.

Und könntet ihr in eurem Herzen das Staunen über die täglichen Dinge des Lebens bewahren, würde euch der Schmerz nicht weniger wundersam scheinen als die Freude;

Und ihr würdet die Jahreszeiten eures Herzens hinnehmen, wie ihr stets die Jahreszeiten hingenommen habt, die über eure Felder streifen.

Und ihr würdet die Winter eures Kummers mit Heiterkeit überstehen.

Vieles von eurem Schmerz ist selbstgewählt.

Er ist der bittere Trank, mit dem der Arzt in euch das kranke Ich heilt.

Daher traut dem Arzt und trinkt seine Arznei schweigend und still;

Denn seine Hand, obwohl schwer und hart, wird von der zarten Hand des Unsichtbaren gelenkt,

Und der Becher, den er bringt, ist, obwohl er eure Lippen verbrennt, geformt aus dem Ton, den der Töpfer mit seinen heiligen Tränen benetzt hat.



Überarbeitung:

Und eine Frau sprach und sagte: Erzählt uns vom Schmerz. Und er sagte: Euer Schmerz ist das Aufbrechen der Schale, die euer Verstehen umgibt. So wie der Kern einer Frucht erst aufbrechen muss, um sein Herz der Sonne zu zeigen, so müsst auch ihr den Schmerz kennen. Und könntet ihr in eurem Herzen das Staunen bewahren über die täglichen Wunder eures Lebens, dann erschiene euch auch euer Schmerz nicht weniger wunderbar als eure Freude; Und ihr würdet die wechselnden Zeiten eures Herzens erdulden, so wie ihr immer schon die Jahreszeiten ertrugt, die über eure Felder hinweggehen. Und ihr würdet die Winter eures Kummers mit Gelassenheit überstehen. Ein Großteil eures Schmerzes ist selbst gewählt. Es ist der bittere Trank, mit dem der in euch das kranke Selbst kuriert. Deshalb vertraut dem Arzt und trinkt seinen Heiltrank in Ruhe und Frieden; Denn seine Hand, wenn auch bleiern und hart wird geführt von der zärtlichen Hand des unsichtbaren Gottes,

Und er Krug, den er bringt, auch wenn er eure Lippen verbrennt, ist geformt aus dem Lehm, den der Töpfer selbst mit Seinen heiligen Tränen befeuchtet hat.

Dienstag, 30. Juni 2009

Tautropfen




















[Foto: Böhringer, Friedrich; Quelle: wikipedia]

Ich weiß nicht, warum ich zu so später Stunde an einen Tautropfen denken musste... (oder sollte ich besser sagen: "Zu so früher Stunde"?).



Sonntag, 14. Juni 2009

Es kann der Frömmste nicht in Frieden leben...

wenn es dem "bösen Menschen" nicht gefällt.

Es ist erstaunlich, wieviel Gift mancher Mensch zu verteilen vermag.
Aber vielleicht erklärt ein Zitat von Jean de la Bruyère diesen Umstand ja?

"Ein Mensch, der eine Zeit lang das Leben eines Intriganten geführt hat,
kann ohne Umtriebe nicht mehr bestehen: Jede Form des Daseins scheint ihm schal."
[Jean de la Bruyère]

Laut einem Zeitungsbericht sollte man diese sogenannten "Intriganten" sofort bei Seite nehmen und mit den "Vorfällen" konfrontieren...
doch was, wenn Diese dies als Ansporn nehmen... gerade so, wie Jean de la Bruyère es durch ihr Zitat zum Ausdruck bringen möchte?

Man weiß im Insgeheimen, dass diese Menschen es nicht "wert" sind, beachtet zu werden, aber auf der anderen Seite möchte man - da man ja weiß, dass es sich um Lügen handelt - diese nicht so einfach ungeschoren weiter machen lassen....

Freitag, 12. Juni 2009

Die Jahre vergehen...


16 Jahre sind vergangen...


und mir kommt es vor, als sei es erst gestern gewesen, dass ich Dich das erste Mal in meinen Armen gehalten habe und Du mich angelächelt hast...

Ich liebe Dich